Papierflieger

Das papierlose Büro ist eine Illusion

  • Grund­la­gen

    Papier­flie­ger flie­gen nach den sel­ben Prin­zi­pi­en wie Flug­zeu­ge. Sie soll­ten die Luft mit dün­nen Kan­ten durch­schnei­den, statt ihr brei­te Flä­chen ent­ge­gen­zu­set­zen.

    Prinzip

    Papier­flie­ger flie­gen nach den sel­ben Prin­zi­pi­en wie Flug­zeu­ge. Sie soll­ten die Luft mit dün­nen Kan­ten durch­schnei­den, statt ihr brei­te Flä­chen ent­ge­gen­zu­set­zen. Wird er gewor­fen, so funk­tio­niert der Flie­ger, solan­ge die Schub­kraft grö­ßer als der Luft­wi­derst­sand ist. Die Luf­trei­bung bremst ihn schließ­lich soweit ab, dass ihn die Schwer­kraft zu Boden sin­ken lässt.

    Der Auf­trieb muss grö­ßer als die Wir­kung der Schwer­kraft sein. Eine Trag­flä­che sorgt für Auf­trieb, wenn der Luft­druck an ihrer Unter­sei­te grö­ßer ist als an der Ober­sei­te. Dies wird erreicht, indem die Tra­g­­flä­chen-Ober­­sei­­te nach oben gekrümmt und die Unter­sei­te abge­flacht wird. So muss die Luft auf der Ober­sei­te eine grö­ße­re Stre­cke mit höhe­rer Geschwin­dig­keit zurück­le­gen, als auf der Unter­sei­te.

    Stabilität

    Ein Flie­ger, der nach den Prin­zi­pi­en des Flu­ges gefal­tet wur­de, kann trotz­dem insta­bil sein. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, Abhil­fe zu schaf­fen.

    Rollen

    Ein Flie­ger rollt, wenn er sich um sei­ne Langsach­se dreht, so dass sich ein Flü­gel senkt, wäh­rend der ande­re nach oben geht.
    Um dies zu ver­hin­dern macht man eine Fal­te ent­lang der Mit­te, um einen klei­nen V-Win­kel zwi­schen den Trag­fla­chen zu erhal­ten. Mit die­ser Fal­te schau­kelt der Flie­ger hin und her dreht sich aber nicht mehr um die Langsach­se.

    Nicken

    Ein Flie­ger nickt, wenn er sich um sei­ne Quer­ach­se dreht, so das sich die Nase hebt oder senkt.
    Dies lässt sich kor­ri­gie­ren, indem man die hin­te­ren Ecken der Flü­gel im Fal­le des Absin­kens (Sturz­flug) nach oben
    und im Fal­le des Auf­stel­lens (Strö­mungs­ab­riss) nach unten biegt.

    Gieren

    Ein Flie­ger giert, wenn er sich um sei­ne Hoch­ach­se dreht und so im Kreis fliegt.
    Dies wird beho­ben, indem ver­ti­ka­le Flä­chen hin­zu­ge­fügt wer­den, die dem Gie­ren ent­ge­gen­wir­ken.
    Das erreicht man gewöhn­lich dadurch, dass man Sei­ten­ru­der an den Flü­gel­rän­dern oder einen Rumpf fal­tet – oder bei­des