Opas Tricks

waren zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Ren­ner auf Par­tys und an Stamm­ti­schen.
Heu­te kennt sie nie­mand mehr.


  • Wie man ein Ei auf die Spit­ze stellt

    Kolum­bus lös­te das Pro­blem in der ein­fachs­ten Wei­se dadurch, dass er das Ei mit der Spit­ze auf die Tisch­plat­te schlug; die Scha­le zer­brach und das Ei stand.

    Von den zahl­rei­chen Ver­fah­ren, ein Ei ste­hen zu las­sen, dürf­te das im fol­gen­den beschrie­be­ne zur Aus­füh­rung im Gesell­schafts­krei­se am bes­ten geeig­net sein, da es vom Schlei­er des Geheim­nis­ses umwo­ben ist:

    Wir legen ein Blätt­chen wei­ßes Papier auf den Tisch und stel­len das Ei dar­auf. Es steht, nach dem wir ihm mit wenig Bemü­hen das nöti­ge Gleich­ge­wicht gege­ben haben. Wir geben Papier­blatt und Ei in die Hän­de der Zuschau­en­den und die Zau­ber­kraft, die von dem Papier auf das Ei ein­wirk­te, ist ent­schwun­den! Das Ei will nicht mehr ste­hen!

    Wie erklärt sich die Sache?

    Mit dem Papier­blätt­chen brach­ten wir eini­ge weni­ge Salz­kör­ner unter das Ei, sie gaben ihm die Stütz­punk­te, die das Umfal­len ver­hin­der­ten. Beim Wei­ter­ge­ben wen­den wir das Papier­blatt um und wischen mit dem Fin­ger die viel­leicht noch an der Eispit­ze haf­ten­den Salz­körn­chen ab, nun kön­nen sich die ande­ren bemü­hen, soviel sie wol­len, es wird nie­mand gelin­gen, das Kunst­stück nach­zu­ma­chen.