Opas Tricks

waren zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Ren­ner auf Par­tys und an Stamm­ti­schen.
Heu­te kennt sie nie­mand mehr.


  • Der heim­tü­cki­sche Fidi­bus

    Aus Schreib­pa­pier schnei­det man zwei etwa 10 cm lan­ge und 2 cm brei­te Strei­fen und „kräu­selt“ sie, indem man sie ein­zeln meh­re­re male über eine Mes­ser­schnei­de zieht. Dann biegt man die Enden a fest inein­an­der, rollt die Strei­fen auf und bricht die Enden b eben­falls zusam­men um. Durch einen Strich bezeich­net man auf dem Papier die Mit­te (M). Auf die­se Wei­se bekommt man einen Fidi­bus, der zu fol­gen­dem Scher­ze ver­wen­det wird.

    Man lässt eine in das Geheim­nis nicht ein­ge­weih­te Per­son den Fidi­bus mit Dau­men und Zei­ge­fin­ger fas­sen. Wäh­rend man die Behaup­tung auf­stellt, der Fidi­bus wer­de weg­ge­wor­fen wer­den, bevor er noch bis zum Stri­che (M) ver­brann­te sei, hält man unter das Ende a ein Bren­nen­des Streich­holz. Sobald nun die inein­ader gebo­ge­nen Papier­enden Feu­er gefan­gen haben, rollt sich infol­ge der Kräu­se­lung jeder Strei­fen nach außen hin zusam­men, und die Flam­men wür­den dem Ahnungs­lo­sen, der den Fidi­bus hält, die Fin­ger­spit­zen arg ver­bren­nen, wenn er es nicht vor­zö­ge, das bren­nen­de Papier schleu­nigst fal­len zu las­sen.

    Die Fixig­keit, mit der das geschieht, und das ver­blüff­te Gesicht des Gefopp­ten wir­ken zwerch­fell­er­schüt­ternd auf die Zuschau­er.