Opas Tricks

waren zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Ren­ner auf Par­tys und an Stamm­ti­schen.
Heu­te kennt sie nie­mand mehr.


  • Zer­schnei­den des Papier­rin­ges

    Ein Papier­strei­fen wird einer Dre­hung (sie­he Figur) unter­wor­fen, wor­auf man die Enden zusamm­ne­klebt.

    Zer­schnei­det man den Ring längs der punk­tier­ten Mit­tel­li­nie, so ent­ste­hen zwei inein­an­der­hän­gen­de Rin­ge.

    Das Ergeb­nis aus dem Schnitt ist ein uner­war­te­tes.
    Noch über­ra­schen­der gestal­tet sich die Sache, wenn man jetzt einen Ring mit einer hal­ben Dre­hung ähn­lich dem ers­ten anfer­tigt und die­sen auf der Mit­tel­li­nie zer­schnei­det. Beim Bemü­hen, aus dem Kno­ten­ge­wirr die bei­den Rin­ge her­vor­zu­zie­hen, wird man fin­den, dass man einen end­lo­sen Strei­fen in den Hän­den hat.

    Für ein drit­tes Expe­ri­ment mit dem Papier­strei­fen, das sich den ande­ren bei­den wür­dig anschließt, legt man, nach­dem der Strei­fen einer Dre­hung unter­zo­gen wur­de, die bei­den Enden recht­wink­lig über­ein­an­der und klebt sie zusam­men. Hier­durch ent­steht die Form eines Kra­gens. Der Schnitt auf der Mit­tel­li­nie beginnt am Ran­de und endet am Ran­de auf der ande­ren Sei­te. Das Ergeb­nis ist nicht zwei hal­be Kra­gen, son­dern ein Papier­strei­fen, der einen rech­ten Win­kel bil­det.

    Es emp­fiehlt sich, nicht zu klei­ne Papier­strei­fen für die Aus­füh­rung der drei Expe­ri­men­te zu wäh­len. Man benutzt dazu am bes­ten Strei­fen von drei Fin­ger Brei­te, die aus einem dop­pel­ten Zei­tungs­blatt der Que­re nach geschnit­ten sind.