Opas Tricks

waren zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Ren­ner auf Par­tys und an Stamm­ti­schen.
Heu­te kennt sie nie­mand mehr.


  • Ein Kir­schen­paar im Kar­ten­blatt

    Wir schnei­den in ein Kar­ten­blatt oder in einen Kar­ton von glei­cher Grö­ße ein run­des Loch (a), das von klei­ne­rem Durch­mes­ser als eine Kir­sche ist. Durch zwei par­al­le­le Ein­schnit­te in der Mit­te der Kar­te wird ein schma­ler Kar­ton­strei­fen aus­ge­löst.
    Wie ist es mög­lich, das Kir­schen­pär­chen oder zwei mit einem Faden ver­bun­de­ne Knöp­fe von glei­cher Grö­ße wie die­ses nach neben­ste­hen­der Zeich­nung mit dem Kar­ten­blatt zu ver­bin­den?

    Lösung:

    Die Kar­te ist zusam­men­zu­bie­gen, so dass der obe­re auf den unte­ren schma­len Rand zu lie­gen kommt. Dann wird der Kar­ton­strei­fen so weit durch das Loch (a) gezo­gen, dass durch die­se Oese, die hier­durch ent­steht, eine Kir­sche gesteckt wer­den kann. Nun wird der Strei­fen zurück­ge­zo­gen und die mit dem Kir­schen­pär­chen ver­ei­nig­te Kar­te glatt­ge­stri­chen und gebo­gen, damit man ihr die Spu­ren der im gehei­men vor­ge­nom­me­nen Mani­pu­la­ti­on nicht anse­hen kann.

    Der Unkun­di­ge wird sei­nen gan­zen Scharf­sinn auf­bie­ten müs­sen, um das bei der Ver­schlin­gung obwal­ten­de Geheim­nis zu ergrün­den und die Kir­schen vom Kar­ten­blatt los­zu­ma­chen.