Opas Tricks

waren zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Ren­ner auf Par­tys und an Stamm­ti­schen.
Heu­te kennt sie nie­mand mehr.


  • Das letz­te Streich­holz

    Auf den Tisch wer­den elf Streich­höl­zer gelegt.

    Die­se Höl­zer sol­len zwei Per­so­nen unter sich ver­tei­len, indem sie von dem Häuf­chen abwech­selnd eini­ge Höl­zer, aber nicht mehr als drei auf ein­mal, fort­neh­men. Wer gezwun­gen ist, das letz­te Holz zu neh­men, hat das Spiel ver­lo­ren.

    Erklärung

    Wenn man acht­gibt, dass man das sechs­te Holz allein oder mit ande­ren zusam­men in sei­nen Besitz bringt, so bekommt man auch stets das zehn­te für sich und kann das elf­te für den Gegen­part­ner lie­gen lassen.Statt elf kön­nen auch fünf­zehn Streich­höl­zer auf­ge­legt wer­den; das sechs­te und zehn­te Streicholz ist in die­sem Fal­le für das Gewin­nen des Spiels aus­schlag­ge­bend.

    Es sind drei­ßig Streich­höl­zer gege­ben.

    Zwei Per­so­nen sol­len davon ein bis sechs Höl­zer fort­neh­men, wer das drei­ßigs­te bekommt, hat gewon­nen.

    Erklärung

    Hat man anzu­fan­gen, so neh­me man zwei und ach­te als­dann dar­auf, dass man die Anzahl, die der Geg­ner nimmt, durch die eige­nen Höl­zer stets zu sie­ben ergänzt. Nimmt der Geg­ner drei, so wür­de man also vier Höl­zer zu neh­men haben, auf die­se Wei­se bekommt man stets das drei­und­zwan­zigs­te Holz in die Hand, wel­ches über Gewinn oder Ver­lust ent­schei­det. Fängt der ande­re an, so stre­be man zunächst das neun­te Holz zu bekom­men, und wird dann eben­falls das Spiel nach dem oben ges­schil­der­ten Ver­fah­ren gewin­nen. Die Ent­schei­dung liegt beim neun­ten, sech­zehn­ten und drei­und­zwan­zigs­ten Streich­holz