Zerschneiden des Papierringes

t40a
Ein Papierstreifen wird einer Drehung (siehe Figur) unterworfen, worauf man die Enden zusammneklebt.

t40b
Zerschneidet man den Ring längs der punktierten Mittellinie, so entstehen zwei ineinanderhängende Ringe.

t40c
Das Ergebnis aus dem Schnitt ist ein unerwartetes.
Noch überraschender gestaltet sich die Sache, wenn man jetzt einen Ring mit einer halben Drehung ähnlich dem ersten anfertigt und diesen auf der Mittellinie zerschneidet. Beim Bemühen, aus dem Knotengewirr die beiden Ringe hervorzuziehen, wird man finden, dass man einen endlosen Streifen in den Händen hat.

t40d
Für ein drittes Experiment mit dem Papierstreifen, das sich den anderen beiden würdig anschließt, legt man, nachdem der Streifen einer Drehung unterzogen wurde, die beiden Enden rechtwinklig übereinander und klebt sie zusammen. Hierdurch entsteht die Form eines Kragens. Der Schnitt auf der Mittellinie beginnt am Rande und endet am Rande auf der anderen Seite. Das Ergebnis ist nicht zwei halbe Kragen, sondern ein Papierstreifen, der einen rechten Winkel bildet.

Es empfiehlt sich, nicht zu kleine Papierstreifen für die Ausführung der drei Experimente zu wählen. Man benutzt dazu am besten Streifen von drei Finger Breite, die aus einem doppelten Zeitungsblatt der Quere nach geschnitten sind.

Zurück