Die rotierende Münze

Durch den Mittelpunkt einer Münze denke man sich eine Querlinie gezogen, die die Münzenfläche in zwei Halbkreise teilt.An den Stellen, an denen die Linie aus der Peripherie des Kreises heraustritt, fasst man die Münze mittels zweier Nähnadeln und hebt sie vom Tische auf. Bei richtiger Gewichtsverteilung wird sie zwischen den Nadeln wagerecht liegen.

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Bläst man nun auf die Münze, so rotiert sie lebhaft, wodurch für das Auge die Münzenfläche verschwindet und an deren Stelle die Form einer Kugel tritt.

Gelingt es nicht, durch anhaltendes Blasen die Umdrehung hervorzurufen, so bläst man ruckweise, wie die Lokomotive den Dampf ausstößt. Je größer die Münze ist, desto wirkungsvoller wird die Ausführung des kleinen Kunststückes sein.

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