Das versilberte Ei

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Über einer rauchenden Petroleumlampe schwärzt man ein Ei gleichmäßig mit Ruß und legt es in eine mit Wasser gefüllte Glasschüssel. Das Ei bekommt hiernach einen Überzug, der metallisch glänzt wie poliertes Silber. Hebt man es aus dem Wasser heraus, so ist der geborgte Glanz verschwunden, und das Ei ist schwarz wie zuvor.

Die Erscheinung erklärt sich dadurch, dass das Wasser sich mit dem fettigen Lampenruß nicht verbindet, sondern durch eine dünne Luftschicht von diesem getrennt ist. Die letztere erzeugt den Spiegelglanz.

Eine ähnliche Erscheinung können wir bei der untertauchenden Wasserspinne im Zimmeraquarium beobachten.

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